Häufig gestellte Fragen und meine Antworten (FAQ)

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Bücher

Hier findet Ihr alle Informationen zu Büchern und Ihrer Erstellung

Wie viele Bücher haben Sie schon geschrieben?

Einschließlich der drei Bücher, die ich schon fertig geschrieben habe, die aber erst im Herbst 2015 bzw. Frühjahr 2016 erscheinen werden, habe ich 35 gezählt. Dazu kommen noch diverse Texte für Kinderlieder und ein Liederhörspiel, alles in Zusammenarbeit mit Detlev Jöcker, der jeweils die Musik zu meinen Texten schrieb.

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Welches war Ihr erstes Buch und wann ist es erschienen?

Mein erstes Kinderbuch war "Komm mit zum Ballett", dass 2001 im Verlag Kerle bei Herder erschien. Es war der erste Band meiner Reihe "Luisa", die insgesamt vier Bände enthält.  Mein erstes Jugendbuch war "Dann bin ich eben weg - Geschichte einer Magersucht", erschienen 2002 im Verlag aare by Sauerländer. Man kann es immer noch als Taschenbuchausgabe im cbt Verlag kaufen.

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Wie lange brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?

Ein Kinderbuch für Erstleser bzw. Vorlesebuch kann innerhalb von vier Wochen fertig sein, auch wenn ich nicht jeden Tag schreibe. Für einen Roman brauche ich mindestens ein halbes Jahr; wenn ich viel recherchieren muss, kann es auch schon mal ein ganzes Jahr dauern.

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Woher nehmen Sie die Ideen zu Ihren Büchern?

Das kann alles Mögliche sein: Jemand erzählt mir etwas, das mich auf eine Idee bringt. Es kann aber auch eine Fernsehreportage, ein Zeitungsartikel oder eine Zeile aus einem Songtext sein. Oder etwas, das in mir vorgeht und mich bewegt und berührt. Wenn eine Geschichte "raus muss", dann muss sie raus, egal woher die Idee stammt. Vieles spreche ich aber auch vor dem Schreiben mit dem Verlag ab, denn die Leute dort haben oft auch gute Ideen und wissen, welche Art von Büchern mir liegt.

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Können Sie vom Schreiben leben?

Vermutlich könnte ich es, habe es aber noch nicht versucht, weil mir mein anderer Beruf auch noch Spaß macht. Noch immer unterrichte ich 14 Wochenstunden Religion in einer Grundschule in Berlin. So habe noch dazu regelmäßig Kontakt zu Kindern, das ist mir auch als Autorin wichtig, damit ich weiß, wie sie reden, was sie, freut, ärgert, interessiert, womit sie spielen, was ihnen Angst macht usw. Und von dem Gehalt kann ich meine regelmäßigen Kosten decken. Schon oft habe ich darüber nachgedacht, nur noch vom Schreiben zu leben, mich jedoch immer wieder dagegen entschieden. Der liebe Gott hat es bisher immer gut mit mir gemeint, und ich habe das Bedürfnis, ihm dafür etwas zurück zu geben. Deshalb unterrichte ich Religion.

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Sind die Geschichten in Ihren Jugendromanen wirklich passiert oder erfunden? Gibt es die Personen darin wirklich?

Alles ist erfunden, aber es finden sich darin natürlich immer mal Gedanken oder Gefühle wieder, die ich selbst schon hatte oder aus Erzählungen von anderen kenne. Das Meiste kommt aber aus meiner Vorstellungskraft. Wenn ich im Schreibfluss bin, sehe ich das, was passiert wie einen Film vor mir.

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Warum schreiben Sie Bücher für Kinder und Jugendliche? Werden Sie auch mal ein Buch für Erwachsene schreiben?

Kinder und Jugendliche liegen mir sehr am Herzen und deshalb mag ich es, mich durch meine Geschichten in sie einzufühlen, so gut ich kann. Vielleicht hält mich das geistig jung, man wird sehen ;-) Für Erwachsene möchte ich eines Tages aber auch schreiben. Sobald ich die passende Idee zu einem Roman habe, geht es los.

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Wie viele Bände Ihrer Kinderbuchreihe "Strixi" sind noch geplant?

Ich hoffe noch viele! Das werde ich mit dem Verlag demnächst verhandeln. Der dritte Band ist ja bereits in Arbeit.

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Welches Ihrer Bücher gefällt Ihnen selbst am besten?

Ich mag jedes auf seine Art, auch wenn ich später oft denke, dies und das hätte ich noch geschickter formulieren können. Die Kinderbücher machen mir einfach Spaß und bei den Jugendbüchern bin ich natürlich auf "Dann mach ich eben Schluss" ein wenig stolz, weil es einen Literaturpreis bekommen hat. Und auf "Dann bin ich eben weg - Geschichte einer Magersucht", das mein erstes Jugendbuch war. ES ist ja schon 2001 erschienen und verkauft sich immer noch gut. Aber auch meine anderen Bücher gefallen mir immer noch. Das merke ich immer, wenn ich daraus vorlese.

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Haben Sie ein Vorbild beim Schreiben?

Es gibt viele Autorinnen und Autoren, deren Schreibstil ich toll finde und bewundere. Aber ich möchte niemanden kopieren. Deshalb habe ich kein Vorbild, sondern möchte meinen eigenen Stil behalten und weiter entwickeln.

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Zeichnen Sie auch die Bilder in Ihren Büchern selbst?

Nein, das macht eine Kinderbuchillustratorin. Ich kann nicht gut malen und zeichnen.

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Ich habe auch ein Buch geschrieben. Können Sie sich bitte die Zeit nehmen, mein Manuskript durchzulesen und es an Ihren Verlag vermitteln?

Zwar lese ich gern und viel, habe aber immer einen hohen Stapel ungelesener Bücher auf meinem Nachttisch liegen, weil so vieles dazwischenkommt: Fachliteratur für meine Recherchen, Romane, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen oder mir gekauft habe, Werke von befreundeten Kollegen, dazu meine eigenen Korrekturfahnen ... und ab und zu auch mal eine Zeitschrift. Zudem bin ich keine Lektorin, und die können sehr viel besser einschätzen als ich, ob das Manuskript zum Verlag passt. Das Sicherste ist also, sich selbst an Verlage zu wenden, oder an eine Literaturagentur. Das tun heute die meisten Nachwuchsautoren. Auf jeden Fall braucht man einen langen Atem, denn man wartet oft lange auf eine Antwort. Dabei gilt: Von Absagen nicht entmutigen lassen, immer wieder versuchen! Jeder, der regelmäßig in namhaften Verlagen veröffentlicht, hat vorher diverse Absagen bekommen. Wenn es dann doch klappt, hat im entscheidenden Moment einfach alles gestimmt und zusammengepasst: Autor, Stil, Manuskript, Verlag, Lektorat und Zeitpunkt. Viel Erfolg!

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Schreiben Sie im Moment auch gerade an einem Buch? Wovon wird es handeln?

Es gibt kaum eine Zeit, in der ich nicht schreibe. Genaueres verrate ich aber immer erst kurz vor Erscheinen des neuen Buches, wenn man es auch schon in der Händlervorschau des Verlags sehen kann.

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Fällt Ihnen das Schreiben immer leicht oder ist es auch manchmal schwer?

Das ist ganz unterschiedlich. Am Anfang einer neuen Geschichte ist es erst mal schwierig, weil ich meine ausgedachten Figuren erst mal "zum Leben erwecken" muss. Wenn das gelungen ist und ich sie wie in einem Film vor mir sehe, wie sie reden und handeln, läuft das Schreiben leichter und geht schneller. Jedoch muss ich auch dann darauf achten, dass alles in sich stimmig ist. Oft muss ich zwischendurch auch recherchieren, damit sachlich alles korrekt ist und nicht zuletzt für möglichst schöne Formuliereungen sorgen.

Natürlich gibt es auch Tage, wo ich mich einfach schlecht konzentrieren kann. Dann ist es besser, ich mache etwas anderes.

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Ist schon mal eines Ihrer Bücher verfilmt worden?

Bisher leider noch nicht, aber ich wünsche es mir sehr. zu meinem preisgekrönten Jugendroman "Dann mach ich eben Schluss" schreibe ich selbst das Drehbuch und hoffe sehr auf eine Verfilmung. Auch eine Serie mit "Strixi" würde sicher bei vielen jungen Zuschauern gut ankommen.

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Wissen sie ungefähr, oder auch ganz genau, wie viele Bücher Sie mittlerweile insgesamt verkauft haben? Oder ist das etwas, was Sie gar nicht verraten möchten?

Da ich seit 2001 ca. 35 Bücher und zwei Tonträger veröffentlicht habe, müsste ich jetzt alle Jahres- und Halbjahresabrechnungen der Verlage addieren, um auf die Gesamtsumme zu kommen. Ich glaube, das lasse ich lieber. Insgesamt läuft der Verkauf aber so, dass ich zufrieden sein kann.

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Gibt es Unterrichtsmaterial zu Ihren Büchern?

Bisher ist mir nur Unterrichtsmaterial zu meinem Kinderbuch "Wir vom Brunnenplatz" bekannt, dass 2012 als Geschenkbuch zum Welttag des Buches im cbt Verlag erschien, gefördert von der Stiftung Lesen. Leider wird das Buch nicht mehr nachgedruckt (demnächst auf meiner webseite unter "Älteres" zu finden), aber wer das Material benötigt, kann sich gern hier über das Kontaktformular an mich wenden. Da geht sicher noch was :-)

Manchmal werde ich gefragt, ob ich nicht Unterrichtsmaterial zu meinen Büchern erstellen möchte. Grundsätzlich kann ich mir das vorstellen, aber es ist schon so zeitaufwändig, die Bücher zu schreiben, dass ich bisher nicht dazu gekommen bin. Ab und zu höre ich aber von Lehrern, die etwas ausgearbeitet haben. Darüber freue ich mich immer sehr und diese Frage ist sicher ein Anlass, mal ein Konzept zu entwickeln, dass den Austausch unter Pädagogen hierzu ermöglicht. Die Verlage und ich sind für jeden Hinweis dankbar!

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Haben Sie schon selbst Erfahrungen zu dem Thema Magersucht gemacht? Wie sind sie auf die Idee gekommen dieses Buch zu schreiben? Ist die Geschichte ausgedacht oder wirklich passiert?

Im Alter von ca. 19-21 Jahren war ich stark gefährdet, an Magersucht zu erkranken bzw. war es schon. So kam ich auch auf die Idee zu dem Buch. Dass der Verlag gerade jemanden suchte, der zu diesem Thema ein Jugendbuch schreiben kann, war für mich ein Glücksfall.

Trotz meiner eigenen Erfahrungen ist die Geschichte ausgedacht. "Wirklich passiert" sind eher die geschilderten Gedanken und Gefühle rund um das Abnehmen, Gewicht, Aussehen, Freunde und Familie, den Hunger, das Leiden und den Wunsch, da wieder heraus zu kommen.

Vorbilder zu den Personen im Buch gab es nicht. Für das Manuskript habe ich etwa ein halbes Jahr gebraucht und würde es heute wahrscheinlich immer noch so ähnlich schreiben. Es ist bis heute mein meist verkauftes Buch und wird auch nach 15 Jahren immer noch viel gelesen.

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Persönliche Fragen

Hier findet Ihr Fragen zu meiner Person

Haben Sie Kinder und Haustiere?

Ja, ich habe eine Tochter, sie heißt Julia und wurde 1994 geboren, und eine Hündin namens Bella. Die beiden Kinder meines Mannes aus erster Ehe habe ich auch mit groß gezogen, sie sind ebenfalls längst erwachsen. Zu allen besteht immer noch ein guter Kontakt, auch nach unserer Trennung 2014.

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